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Nk-B100c.03Politik, Gesellschaft, Umwelt (1.01)vhs Neukölln

Günter de Bruyn: Eine Jugend in Britz

Im Rahmen der Veranstaltungreihe "100 Jahre Hufeisen"

Der Kurs

Leitung
Dr. Wolfgang de Bruyn, Henning Holsten · alle Kurse dieser Personen
Datum
2026-11-06 · 1 Termin
Uhrzeit
15:00–17:15 Uhr
Wochentage
Montag: kein Termin
Dienstag: kein Termin
Mittwoch: kein Termin
Donnerstag: kein Termin
Freitag
Samstag: kein Termin
Sonntag: kein Termin
Preis
0,00 €
Plätze
26 von 35 Plätzen frei, Mindestzahl von 4 erreicht 9 von 35 belegt; Mindestzahl von 4 erreicht
Art
Einzelveranstaltung/Vortrag

Beschreibung

1926 feierten die Erbauer der Großsiedlung Britz Richtfest und die ersten Mieter zogen in die heutigen Weltkulturerbe-Wohnungen. Im zweiten Teil unserer Jubiläums-Reihe blicken wir zurück auf das Leben in der Siedlung, in Neukölln und Berlin in den 1920er und 1930er Jahren und beleuchten Geschichte, Gegenwart und Zukunft des gemeinwirtschaftlichen Bauens und Wohnens. Kuratiert und moderiert werden Vorträge und Führungen, Lesungen und Gesprächsrunden zur hundertjährigen Geschichte dieser Ikone der Moderne und Modellsiedlung des sozialen Wohnungsbaus vom Historiker Henning Holsten. Alle Veranstaltungen sind kostenlos. Da die Plätze begrenzt sind, empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Günter de Bruyn: Eine Jugend in Britz Zu den ersten Mietern der Britzer Neubauwohnungen zählte vor 100 Jahren auch die Familie des frisch geborenen Günter de Bruyn. In seinen hochgelobten Memoiren erinnert sich der als Außenseiter der DDR-Literatur bekannte Schriftsteller an die prägenden Erfahrungen seiner Kindheit und Jugend in den 1930er Jahren: an ländliche Idylle und mitreißende Modernität, familiäre Geborgenheit und die beängstigenden Zwänge der nationalsozialistischen Volksgemeinschaft auf dem Weg in die Katastrophe, die viele der porträtierten Personen nicht überlebten und das ausgebombte Elternhaus in Trümmern zurückließ. Weit mehr als ein nostalgischer Rückblick auf glückliche Kindertage erzählt de Bruyn am Beispiel der eigenen Lebensgeschichte von alltäglicher Anpassung und Verweigerung unter totalitärer Herrschaft und der Einübung des individuellen Widerstands gegen kollektivistische Zwänge. Wolfgang de Bruyn, Literaturwissenschaftler, Denkmalpfleger und Schriftsteller, ist der Sohn und Treuhänder der Günter-de-Bruyn-Stiftung. Er wird aus den Memoiren seines Vaters und eigenen Erinnerungen lesen und erzählen.

Zur Anmeldung bei der vhs →

Anmeldung/Beratung: 902392433 · vhsinfo@bezirksamt-neukoelln.de

Zuletzt aus der offiziellen Quelle aktualisiert: 2026-10-26 10:17

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