Li1.01-003FPolitik, Gesellschaft, Umwelt (1.01)vhs Lichtenberg
Frauen im Dienst der Staatssicherheit
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Stasi-Unterlagen-Archiv
Der Kurs
- Datum
- 2027-03-10
- Uhrzeit
- 16:30–19:00 Uhr
- Wochentage
-
Montag: kein TerminDienstag: kein TerminMittwochDonnerstag: kein TerminFreitag: kein TerminSamstag: kein TerminSonntag: kein Termin
- Preis
- 3,00 €
- Plätze
- 14 von 14 Plätzen frei, noch 5 Anmeldungen bis zur Mindestzahl von 5
- Art
- Einzelveranstaltung/Vortrag
Beschreibung
Entgegen allen gleichstellungspolitischen Bestrebungen und Beteuerungen blieb das Ministerium für Staatssicherheit bis zu seinem Ende eine von Männern dominierte Institution. Von der Zentrale in Berlin-Lichtenberg aus überwachten über 7.000 vorrangig männliche Mitarbeiter die eigene Bevölkerung und koordinierten die Auslandsspionage der DDR. In diesem Seminar lernen Teilnehmende zunächst den historischen Ort mit der Dauerausstellung "Staatssicherheit in der SED-Diktatur" besser kennen. Im Archiv können sie einen Blick auf die Originalunterlagen werfen. Sie erfahren dabei mehr über die Rolle von Frauen im DDR-Überwachungsapparat und erhalten Einblicke in das Frauenbild der Stasi-Offiziere. Anhand von persönlichen Geschichten und Aktenbeispielen können sich die Gäste anschließend selbst ein Bild davon machen, wie die Stasi brisante Informationen gewann; besonders auch mithilfe von Frauen, die sie als "Honigfallen" missbrauchte oder selbst durch "Romeos" verführen ließ. Referentin: Dr. Nina Ziesemer (Bundesarchiv - Stasi-Unterlagen-Archiv)
Zusatzinformation
Treffpunkt: Im Foyer des Stasi-Unterlagen-Archivs ("Haus 1"), Normannenstraße 21a, 10365 Berlin