Re2234-FPolitik, Gesellschaft, Umwelt (1.01)vhs Reinickendorf
Große Namen der Kunst: Gabriele Münter zum 150. Geburtstag
Vortrag Kunstgeschichte - Ausnahmefrau und zentrale Künstlerin des Expressionismus
Der Kurs
- Leitung
- Dr. Gerhild Komander
- Datum
- 2027-02-16
- Uhrzeit
- 15:30–17:00 Uhr
- Wochentage
-
Montag: kein TerminDienstagMittwoch: kein TerminDonnerstag: kein TerminFreitag: kein TerminSamstag: kein TerminSonntag: kein Termin
- Preis
- 7,16 €
- Plätze
- 11 von 14 Plätzen frei, noch 3 Anmeldungen bis zur Mindestzahl von 6
- Art
- Einzelveranstaltung/Vortrag
- Zielgruppe
- Ältere
Beschreibung
1901 kommt Gabriele Münter aus einem liberalen deutsch-amerikanischen Elternhaus nach München und besucht die Phalanx-Schule des russischen Juristen Wassily Kandinsky. Münter findet ihren Stil in einem stark leuchtenden Expressionismus. Bis 1914 lebt das Paar Münter-Kandinsky in Münters Haus in Murnau, arbeitet mit Marianne von Werefkin und Alexej Jawlensky, Franz und Maria Marc sowie August und Elisabeth Macke. 1917 verschwindet Kandinsky kommentarlos aus dem Leben Münters. Gabriele Münter setzt das eigene Werk fort, arbeitet an ihrem Werkverzeichnis und ihrer Biographie. Sie weiß, dass das Werk "weiblicher Künstler" nicht so leicht überlebt. Lernziele: In diesem Kurs lernen Sie Gabriele Münters künstlerische Entwicklung und die Bedeutung ihres Werks kennen. Gemeinsam betrachten wir das Geflecht persönlicher und künstlerischer Beziehungen in einer wichtigen Phase der Kunstgeschichte. Sie ordnen Münters Arbeit als eigenständigen Teil der Kunstgeschichte ein. Zielgruppe/Voraussetzungen: Der Kurs richtet sich an alle, die neugierig auf Kunst sind. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Zusatzinformation
Gerhild H. M. Komander ist Kunsthistorikerin und Historikerin sowie wissenschaftliche Autorin, Publizistin, Dozentin und Reiseleiterin. Als Expertin für Berlin und Brandenburg veranstaltet sie seit 1998 topographische, frauengeschichtliche und architekturgeschichtliche Stadtführungen. Seit 2021 veröffentlicht sie ihre Forschung zur Frauengeschichte Berlins in Vorträgen. Die Tagesfahrten sind seit 2002 fester Bestandteil ihres Programms. Der Kurs findet auf Deutsch statt. Fragen können auch auf Englisch gestellt werden.