Re2236-FPolitik, Gesellschaft, Umwelt (1.01)vhs Reinickendorf
Die Farbe Grün - eine kulturgeschichtliche Betrachtung
Schwerpunktthema: zusammen.wachsen
Der Kurs
- Leitung
- Dr. Gerhild Komander
- Datum
- 2027-03-02
- Uhrzeit
- 15:30–17:00 Uhr
- Wochentage
-
Montag: kein TerminDienstagMittwoch: kein TerminDonnerstag: kein TerminFreitag: kein TerminSamstag: kein TerminSonntag: kein Termin
- Preis
- 7,16 €
- Plätze
- 13 von 14 Plätzen frei, noch 5 Anmeldungen bis zur Mindestzahl von 6
- Art
- Einzelveranstaltung/Vortrag
- Zielgruppe
- Ältere
Beschreibung
Grün ist die Farbe unserer natürlichen Umgebung. Hier die weite Rasenfläche, dort der Waldrand. Der Gemüsegarten, den wir nicht besitzen, die Straßenbäume, die gerade ums Überleben kämpfen. Grün bedeutet Wachstum, Hoffnung, Jugend, das Leben. Auch in der Unterwelt ist Grün vertreten: Malachit, Smaragd, Smithonite, Amazonit... Die Vielfalt der Naturtöne verstand kein Künstler so virtuos auf der Leinwand wiederzugeben wie John Constable. Er nutzte Mineralien, auch Grüne Erde und giftigen Grünspan, um seine berühmten Landschaften auszustatten. Beliebt war die Farbe schon in der Renaissance: harmonische Hintergründe ließen sich mit ihr gestalten. Viel später wagte August Macke Bilder (fast) ganz in Grün und Edward Hopper malte grüne Schatten. Der Landschaftsgarten der Engländer war vermutlich weltweit erfolgreich, weil er die Grüntöne der Natur mit der Kunst zu verbinden verstand. Lernziele: In diesem Kurs lernen Sie die kulturgeschichtliche Bedeutung der Farbe Grün kennen. Gemeinsam betrachten wir ihre Herstellung, Verwendung und Deutung anhand ausgewählter Gemälde und Landschaftsgärten. Sie erkennen Zusammenhänge zwischen künstlerischer Gestaltung, Naturwahrnehmung und dem Verhältnis des Menschen zu Kunst und Natur. Zielgruppe/Voraussetzungen: Der Kurs richtet sich an alle, die neugierig auf Kunst sind. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Zusatzinformation
Gerhild H. M. Komander ist Kunsthistorikerin und Historikerin sowie wissenschaftliche Autorin, Publizistin, Dozentin und Reiseleiterin. Als Expertin für Berlin und Brandenburg veranstaltet sie seit 1998 topographische, frauengeschichtliche und architekturgeschichtliche Stadtführungen. Seit 2021 veröffentlicht sie ihre Forschung zur Frauengeschichte Berlins in Vorträgen. Die Tagesfahrten sind seit 2002 fester Bestandteil ihres Programms. Der Kurs findet auf Deutsch statt. Fragen können auch auf Englisch gestellt werden.